Kurz zum Inhalt
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1. Das Wichtigste zur Baufinanzierung
Was ist machbar?
Wie viel Baufinanzierung für Sie möglich ist, hängt von Ihrem Eigenkapital, Ihrem Einkommen und den Nebenkosten ab. Eine realistische Budgetplanung sorgt für Flexibilität und Sicherheit über die Finanzierungsdauer.
Wie wird es günstiger?
KfW-Darlehen, BAFA-Zuschüsse und regionale Förderprogramme können deine Finanzierung erheblich verbilligen. Die richtige Einbindung verschiedener Fördermittel macht deine Immobilienfinanzierung oft spürbar günstiger.
Was kostet es?
Neben den Zinsen bestimmt die Tilgungsrate die Höhe Ihrer monatlichen Rate und beeinflusst die Kosten deiner Finanzierung. Mit einer höheren Tilgungsrate zahlst du das Baudarlehen schneller zurück und sparst dadurch tausende Euro Zinsen.
Wer hilft?
Eine individuelle Beratung berücksichtigt deine persönliche Lebenssituation und die aktuelle Marktsituation bei Zinsen und Immobilienpreisen. So finden wir gemeinsam mit dir die beste Finanzierungsstrategie, die zu deinem Immobilienvorhaben passt.
2. Der Ablauf einer Baufinanzierung in 5 Schritten
Schritt 1: Vorbereitung
Neubau oder Bestandsimmobilie, wie viel Eigenkapital habe ich, wie hoch kann die Darlehenssumme und die monatliche Rate sein: Bei der Vorbereitung der Baufinanzierung geht es unter anderem um die Beantwortung dieser Fragen. Unser kostenfreier "Wieviel kann ich mir leisten"-Rechner zeigt dir, wie viel Immobilie für dich gemessen an deiner aktuellen Miete und deinem Eigenkapital leistbar ist.
Schritt 3: Beratung und Finanzierungsplan
Hast du eine passende Immobilie im Blick, dann klärst du mit einer Domus Finanz-Expertin oder einem -Experten die Höhe deines Finanzierungsbedarfs. Wir zeigen dir verschiedene Darlehensarten und Optionen für deine Immobilienfinanzierung und vergleichen für dich die Konditionen von über 500 Darlehensgebern. Aus diesen Angeboten wählst du das Passende aus. Deine Beraterin oder dein Berater entwickelt dann mit dir eine exakt auf deine Wünsche ausgerichtete Baufinanzierung.
Schritt 5: Zusage und Auszahlung
Sobald deine Unterlagen vollständig eingegangen sind, prüft der Darlehensgeber deinen Baufinanzierungsantrag. Dazu gehört eine Überprüfung der eingereichten Unterlagen und deiner Bonität. Fällt die Prüfung positiv aus, erhältst du eine Finanzierungszusage. Ist der Darlehensvertrag abgeschlossen und der Immobilienkauf notariell beurkundet, bekommst du dein Darlehen ausgezahlt.
Schritt 2: Immobiliensuche
Bei der Suche nach einer passenden Immobilie helfen dir regionale Makler und natürlich der Blick in verschiedene Portale, etwa Immoscout, Immowelt, Immonet, Kleinanzeigen und regionale Anbieter. Oft hilft es, bei Maklern deinen Wunsch zu hinterlegen, so dass er irgendwann mit einem passenden Objekt auf dich zukommen kann.
Schritt 4: Beantragung der Baufinanzierung
Gemeinsam mit deiner Domus Finanz-Beraterin oder deinem -Berater stellst du alle notwendigen Unterlagen für deine Finanzierungsanfrage wie Einkommensnachweise, Bonitätsauskunft sowie Informationen über die Immobilie zusammen. Anschließend prüfen wir deinen Baufinanzierungsantrag und leiten ihn an den Darlehensgeber weiter.
Fördermittel nutzen
Bei einer Immobilienfinanzierung sollten Sie staatliche Förderprogramme der KfW, des BAFA und regionale Fördermittel nutzen, da diese Ihre Eigenheimfinanzierung durch zinsgünstige Kredite, Tilgungszuschüsse oder nicht rückzahlbare Zuschüsse deutlich günstiger machen. Der Staat fördert dabei den Erwerb selbstgenutzter Immobilien, klimafreundliche Gebäude und altersgerechte Umbauten.
Was zählt zum Eigenkapital?
Zum Eigenkapital zählen beispielsweise Barvermögen und Guthaben auf Giro- oder Sparkonten. Außerdem Anlagen wie Lebensversicherungen, Aktien, Fonds oder Wertpapiere. Bei Bauvorhaben wird auch das bezahlte Baugrundstück und die Eigenleistung („Muskelhypothek“) zum Eigenkapital gerechnet.
Flexibel mit Tilgungssatzwechsel
Einige Darlehensgeber erlauben es, während der Sollzinsbindung den Tilgungssatz zu verändern und somit die Rate herauf- oder herabzusetzen. Das ermöglicht zusätzliche Flexibilität bei der Rückzahlung, da Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer die monatliche Rate während der Laufzeit an die aktuelle Lebenssituation anpassen können.
Versicherungen
Im Todesfall, bei Jobverlust und bei schwerer Krankheit: Versicherungen wie eine Restschuld- oder Risikolebensversicherung sichern Sie und Ihre Liebsten bei existentiellen Risiken während der Laufzeit Ihrer Baufinanzierung finanziell ab. Gesetzlich vorgeschrieben sind sie zwar nicht, dennoch verlangen Banken für eine Finanzierungszusage oft den Nachweis bestimmter Versicherungen– zum Beispiel eine Wohngebäudeversicherung.
Frei verfügbares Monatseinkommen bestimmen
Im Rahmen einer Baufinanzierung ist die Ermittlung des frei verfügbaren Monatseinkommens ein wesentlicher Schritt, um die monatliche Rate zur Tilgung der Finanzierung zu bestimmen. Dazu werden die regelmäßigen Einnahmen – beispielsweise Gehalt, Kindergeld oder Mieteinnahmen – den laufenden Ausgaben wie der Miete gegenübergestellt. Der verbleibende Betrag nach Abzug aller fixen Kosten stellt das Potenzial für die monatliche Kreditrate dar. Als allgemeine Orientierung gilt, dass die monatliche Rate 40 Prozent des Nettoeinkommens eines Haushalts nicht überschreiten sollte. Mit unserem Budgetrechner berechnen Sie den Kostenrahmen für Ihre Traumimmobilie.
Sondertilgungen integrieren
Mit Sonderzahlungen ist es möglich, die Baufinanzierung schneller zurückzuzahlen und Zinskosten zu sparen. Dabei ist es sinnvoll, die Sondertilgungen von Anfang an mit in den Vertrag aufzunehmen. Bei manchen Darlehensgebern ist das Sondertilgungsrecht kostenfrei, andere verlangen dafür eine Gebühr oder einen Zinsaufschlag.
Vollfinanzierungen
Finanzierungen, bei denen das Eigenkapital nur die Nebenkosten abdeckt – sogenannte 100 %-Finanzierungen ohne Eigenkapital – werden zwar angeboten, sie sind aber mit deutlich schlechteren Konditionen verbunden. Der Grund dafür ist, dass der Darlehensgeber in diesem Fall ein höheres Risiko eingeht, das durch einen Zinsaufschlag abgedeckt wird. Häufig lohnt es sich, die Hausfinanzierung zu vertagen und erst Eigenkapital aufzubauen.

